NE: Taschendiebinnen gestellt – Supermarktkundin vor nicht unbeträchtlichem Schaden bewahrt

Am Dienstag (11.08.), gegen 16 Uhr, scheiterten mutmaßliche Taschendiebinnen als sie einer Supermarktkundin das Portemonnaie entwendeten. Tatort war ein Verbrauchermarkt an der Oberstraße.

Einer Mitarbeiterin des Geschäfts waren die zwei 23 und 26 Jahre alten Verdächtigen aufgefallen, als diese einer Kundin die Geldbörse aus einem am Einkaufswagen hängenden Beutel stahlen. Die aufmerksame Zeugin stellte die beiden Frauen mit Hilfe eines Kollegen an der Haltestelle „Landestheater“. Bei einer der beiden Frauen konnte letztlich das gestohlene Portemonnaie, versteckt in der Unterwäsche, aufgefunden werden.

Das 69-jährige Diebstahlsopfer war sichtlich erleichtert, als man ihm die Geldbörse wieder aushändigte. Die Dame hatte erste kurz zuvor einen höheren Geldbetrag bei der Bank abgehoben. Ob sie zu diesem Zeitpunkt bereits durch die beiden Diebinnen beobachtet wurde, ist Gegenstand der laufenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Die beiden Tatverdächtigen konnten vor Ort nicht befragt werden, da sie vorgaben, kein Deutsch zu sprechen. Anhand ihrer Personalien stellten die Polizeibeamten fest, dass beide Frauen bereits in der Vergangenheit mit Taschendiebstählen aufgefallen waren. Die Ermittlungen dauern an. Geprüft wird insbesondere ob das Duo für weitere aktuelle Taten in Betracht kommt.

Derweil wurden die jungen Frauen, am Mittwoch (12.8.), auf Antrag der Staatsanwaltschaft im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens einem Richter vorgeführt, der Hauptverhandlungshaft gegen die Tatverdächtigen erließ.

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Updated: 12/08/2020 — 16:24