POL-BOR: Hinweise der Polizei zur Coronakrise

Auf die Polizei ist Verlass – dies gilt erst recht in schwierigen Zeiten. Die Pandemie wird die Polizei vor große Herausforderungen stellen, da der Coronavirus auch vor der Polizei keinen Halt macht und wir somit mit Personalausfällen rechnen müssen – sei es durch Erkrankung oder angeordnete Quarantäne.

Landrat Dr. Zwicker und Polizeiabteilungsleiter Bernd Schünke haben bereits vor zwei Wochen einen Planungsstab unter der Leitung von Polizeirat Frank Schulz eingerichtet.

„Ich möchte, dass wir alles tun, um die Gesundheitsrisiken für die Beschäftigten der Kreispolizeibehörde zu minimieren und zugleich die Funktionsfähigkeit der Polizei zu erhalten, um wie gewohnt für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Borken zu sorgen. Wir müssen und werden aber auch unseren Beitrag leisten, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen“, so Landrat Dr. Kai Zwicker.

In dem Planungsstab sind alle Direktionen und der Beauftragte für den Arbeitsschutz vertreten. Über den Pandemie-Koordinator der Kreispolizeibehörde Borken, Kreisoberverwaltungsrat Markus Willing, und einen Verbindungsbeamten ist ein regelmäßiger Informationsaustausch mit dem Krisenstab der Kreisverwaltung gewährleistet. Der Planungsstab trifft in enger Abstimmung mit dem Leitenden Polizeidirektor Bernd Schünke alle notwendigen Maßnahmen, um die Polizei im Kreis Borken bestmöglich auf die jeweilige Lageentwicklung vorzubereiten.

Die Polizei im Kreis Borken wird weiterhin für Sicherheit und Ordnung sorgen!

Dennoch einige Hinweise:

Persönliche Kontakte zu anderen Personen sollen auch bei der Polizei nach Möglichkeit auf das dienstlich unabweisbare Maß beschränkt werden (z.B. Einsatzwahrnehmung, Strafverfolgung, Gefahrenabwehr, Verkehrsüberwachung). Deshalb wurden Veranstaltungen abgesagt, bei denen es darüber hinaus zu persönlichen Kontakten kommen würde. Dies gilt für Veranstaltungen nach außen (z.B. Crash-Kurs-NRW, Beratungsgespräche zum Thema Einbruchsschutz, Besuchergruppen, Schülerpraktika) aber auch für innerdienstliche Veranstaltungen (z.B. Fortbildungen).

Wer aus den vorgenannten Gründen eine Anzeige nicht persönlich, sondern online erstatten möchte, kann dies tun (https://polizei.nrw/internetwache). Wenn Sie sich erkundigen möchten, ob die Online-Anzeige sinnvoll oder doch ein persönliches Erscheinen erforderlich ist – rufen Sie uns an. Die Telefonnummern der vier Polizeiwachen und Regionalkommissariate finden Sie hier: Bocholt: 02871-2990; Borken: 02861-9000; Ahaus: 02561-9260; Gronau: 02562-9260

Das Polizeibüro in Dinxperlo/NL, welches gemeinsam von deutschen und niederländischen Bezirksbeamten genutzt wird, ist bis auf Weiteres geschlossen. Auch die Sprechzeiten der übrigen Bezirksdienste fallen derzeit aus. Die Bezirksbeamtinnen und -beamten sind aber telefonisch erreichbar. Die Telefonnummern finden Sie hier: https://borken.polizei.nrw/der-bezirksdienst-0

Bei der Waffenbehörde sind persönliche Vorsprachen nur nach vorheriger Terminabsprache möglich. Für Terminabsprachen oder sonstige Fragen rufen Sie bitte die Telefonnummer 02861-821149 an. Unterlagen zur Anmeldung und Austragung von Schusswaffen sowie alle anderen Anträge zu waffenrechtlichen Angelegenheiten können entweder per Postweg an die Waffenbehörde versandt oder in den Hausbriefkasten am Haupteingang des Kreishauses eingeworfen werden. Die erforderlichen Formulare können auf der Internetseite der Polizei Borken unter der Rubrik „Waffen“ heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Zum Versammlungsrecht: Das Land NRW hat alle öffentlichen Veranstaltungen verboten. Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein. Diese können nur bei einer individuellen Prüfung auf ihre Notwendigkeit stattfinden. Zuständig für entsprechende Entscheidungen nach dem Infektionsschutzgesetz sind Städte und Gemeinden als örtliche Ordnungsbehörden.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Borken
Pressestelle
Frank Rentmeister
Telefon: 02861-900-2200

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